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Teuflischer Faschingsbesuch


Helau Leute !!!!
 
Jetzt steh´n wir hier vorn,
hört gut zu und spitzt Eure Ohr´n!
Fasching ist es nun, ist fast vorbei,
da gibt´s so manche Narretei!
 
Wir zwei hier, wir sind nicht die Tramps aus d' Palz,
wir zwei sind in der Suppe gar manchmal das Salz,
wir sind keine Sennerinnen von der Höh´
wir sind die Teufelchen von der WfB,
doch meist sind wir harmlos, niedlich und nett,
Ihr könnt das bestätigen, darauf jede Wett´!
 
Jetzt zum Chef, ganz offen und ehrlich,
sein Blick, der ist manchmal ganz schön gefährlich,
aber wir haben die Erfahrung gemacht,
bisher hat er uns ganz gut über die Runden gebracht
und das ist nicht einfach, in dieser heutigen Zeit,
aber er hat ja uns alle und wir sind zu vielem bereit.
 
Ist aber sein Blick ganz fürchterlich,
so funktioniert die Technik nicht!
Die Computer ohne Frage,
sind heute wohl die größte Plage.
Zur Erleichterung ersonnen
und die Arbeit abgenommen,
schaffen sie Dir heut´ Probleme,
die Du nicht hättest – gäb es keene!
Ob CSS, ob Priolan,
es hält wohl niemals lange an,
bis wieder mal der Schrei erklingt,
„ich komme nicht rein – der Server spinnt“!
 
Im B 3 bei Dagmar und Christi-an,
fängt jeder in der WfB anfangs an.
Hier wird getüftelt und probiert,
was Mann und Frau wohl intressiert.
Und jeder fängt zu staunen an –
merkt er wohl erst, was er so kann!
 
Wird es Frühling, sprießt das Grün,
geht jeder gern zu Veils Martin.
Ja des Gärtners grüner Daumen,
lässt uns immer wieder staunen.
Der Tomaten 50 Sorten –
bei mir sind höchstens drei geworden!
Egal ob Kräuter und Gemüse,
hier gibt es viele Hochgenüsse.
Da wird gesät, gesetzt, pikiert,
die Arbeit, die läuft wie geschmiert.
Wir danken ihm für seine Müh´,
er strahlt schon meistens in der Früh´!
 
Und wen können wir jetzt noch sehen,
ach ja, unsere beiden Küchenfeen.
Meta und Angelika,
sind für das leibliche Wohl stets da.
Für´s Essen können sie selbst wohl nichts,
doch bringen sie´s bestens auf den Tisch.
Und duftet es besonders gut,
Meta Geburtstagskuchen backen tut.
Doch die Beiden sind oft zu dritt,
denn auch die Ingeborg macht mit!
 
Die Lilli-Fee der Schraubengruppe,
hält gut zusammen ihre Truppe,
mit Ruhe und Gelassenheit,
als gute Seele jederzeit
für Arbeit, Ausflug und Freizeit!
 
Der Klaus in der Druckerei hat seine Mannen im Griff,
verpasst ihnen allen den letzten Schliff,
wir Frauen – Sabine und Christine,
wir erhellen jedoch seine Miene,
gibt´s Probleme mit Druck und Papier,
der Klaus findet ne Lösung, glaubt es mir!
D´rum wird so weitergemacht, wie bisher,
wir setzen uns gegen alle Konkurrenten zur Wehr!
 
Beim Martin, ja der hat´s nicht leicht,
keiner der Mädels und Jungs von seiner Seite weicht.
Da ist was los, den ganzen Tag,
wie man´s auch drehen und wenden mag,
da wird gelacht und kuvertiert
und manchmal auch ganz ungeniert,
von hinde nach vorne quer durch den Saal geschrien,
Martin, komm hier und dort mal hin!
Wär´n aber unsere Leut net genau wie se sinn,
wir brächten manchen Termin net hin!
 
Wenn wir so unsere WfB durchforsten,
ganz hinten drin, regiert der Torsten,
dem geht´s ganz gut, der hat gewonnen im Lotto,
und ratet mal was, natürlich unseren Otto.
So kann der Torsten einfach gehen
und sich mal den Jakobsweg ansehen,
das hat dem gefallen, das können wir Euch sagen,
da braucht Ihr alle nicht lange zu fragen!
 
Die Heidi da oben, ist der Nabel der Welt,
denn sie hat unser ganzes Geld!
Da können wir bitten, betteln und schreie,
da kommt nix rüber ausser der Reihe,
doch wir nehmen´s easy, wir nehmen´s leicht,
wir haben mal wieder nix erreicht,
die Heidi hockt auf unserem Geld,
wie gesagt, sie ist in der WfB der Nabel der Welt!
 
Und hier kommt der Sebastian,
fürs Soziale unser Mann!
Mit den Ämtern und Behörden,
hat man manchmal so Beschwerden,
dann steht er mit Rat und Tat zur Seite,
kümmert sich um alle Leute.
Organisatorisch bringt er es voll,
Ausflug und Freizeit sind jedes Jahr toll.
Privat ist er der Kunst verbunden,
sorgt im Cafe Piano für manch schöne Stunden.
Bei den Burgfestspielen sieht man ihn voll Inbrunst über die Bühne fegen,
ob bei Sonnenschein oder bei strömenden Regen!
 
Hoch droben unterm Dach, juchhe,
da sitzt der Buchhandel der WfB!
Hier herrscht geballte Frauenpower –
„Lest unsere Bücher, dann seid Ihr schlauer!“
Dort gibt es einen Hahn im Korb
Der sich um seine Mädels sorgt.
Der Thomas, der ist sehr charmant
und hilft den Damen ganz galant.
Doch halt, es sind der Hähne zwei,
Klaus Lehmann, der ist auch dabei!
 
Ganz weit weg und ziemlich fern,
fast schon auf 'nem anderen Stern,
da wird zerlegt und demontiert,
dass die Erde gar vibriert.
Die Mannen um des Fischers Klaus,
die sind in ihrem eigenen Haus.
Ohne Rast und ohne Ruh,
zerlegen sie den Schrott im Nu –
denn sie sind ne dufte Crew!
Und fall´n die Preise in den Keller,
dann verschrotten sie noch schneller.
 
Bei dem ganzen Auf-zählen,
darf natürlich einer nicht fehlen.
Für so ein Haus braucht´s einen Meister,
Ihr wisst Bescheid, Michael heißt er.
Sitzt mal eine Schraube locker,
ist kaputt ein alter Hocker,
flackert hie und da ´ne Lampe,
tut sich was an unsrer Rampe,
hängt der Aufzug, läuft kein Wasser,
wird es in der Pausenhalle immer nasser,
fällt der Schnee und sprießt das Gras,
auf ihn ist jederzeit Verlass!
Nur heute müssen wir ihn rügen,
er tut sich anderswo vergnügen,
er kommt halt dort aus Assamstadt,
wo es noch viel mehr Fasching hat.
 
Nun ein Wort noch zu Christine,
dieser emsig flotten Biene.
Die Idee, die stammt von ihr,
gemeinsam brachten wir´s dann zu Papier.
Für Überraschungen ist sie immer gut,
auch die Abenteuerlust liegt ihr im Blut.
Nur bei einer Sache ist sie immer am kämpfen,
der Appetit ist einfach so schlecht zu dämpfen.
Doch rufen wir Dir alle zu, nimm´s nicht zu wichtig,
so wie Du bist, so bist Du für uns richtig!
 
Es gäbe noch viel zu erwähnen,
FSJ und Zivis wären die nächsten Themen,
die Zeit läuft einfach weg, oh Graus,
auch ist schon bald die Pause aus.
D´rum seid nicht gram und tut nicht flennen,
wir können hier nicht jeden nennen.
 
Jetzt weg vom Ernst, seid Ihr bereit ?
Willkommen zur „Beklopptenzeit“ !
Auf einen Schlag werden alle dämlich,
denn das befiehlt das Datum nämlich.
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art „Verkleidungsplage“
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden,
eine wahre Botschaft aus der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle.
Da gibt´s auch jede Mengen „Jecken“,
die sich auf Nasen Pappe stecken,
in kleinen Mengen sich gruppieren,
danach zum Elferrat formieren
und dann muss man auf Bier und Wein,
auch auf Kommando fröhlich sein.
 
Auf einmal tun in allen Ländern,
die Leute sich total verändern,
werfen Bonbons sich an den Schädel
betatschen Jungs und auch die Mädel,
und tun jedem, den sie sehen,
oftmals ziemlich auf die Nerven gehen.
Sie tun nur noch in Reimen spreche,
manchmal so witzig, da könnt man breche,
sie bewegen sich in „Polonäsen“,
als trügen sie Gehirnprotesen.
 
Doch was soll man dagege mache,
man sollt´vielleicht doch d´rüber lache.
Es hilft kein Schreie und kein Schimpfe,
man kann sich net dagegen impfe,
die Macht der Narren ist zu stark,
als dass man sich zu wehren mag.
Am besten ist, man bleibt zu Haus,
und sperrt den Wahnsinn einfach aus,
man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Narren, Narren sein.
Die bessere Lösung wär´ dagegen,
man zieht sich auch an, ganz verwegen,
man muss doch d´Leut gewissermaßen,
 
am Fasching richtig spinnen lassen.
Denn hat Dein Seelenleben einen Knautsch,
brauchst Du keine Behandlung und keine Couch,
brauchst keinen Arzt, keine Psychotherapie,
das bügelt allein der Fasching wieder hie...
der Urschrei Alaaf und auch Hellau,
befreit sofort vom seelischen Stau.
Das Schunkeln, links, rechts auf und nieder,
und das sehr oft und immer wieder,
dann singst Du noch aus voller Brust,
denn das vertreibt sofort den Frust.
Sind Deine Bandscheiben in Franzen,
die hängst Du wieder ein beim Tanzen.
 
Das ist nicht nur meine Devise,
das ist eine Psychoanalyse.
Der Fasching ist, so steht da drin,
viele besser als jede Medizin.
 
Vor allem wirkt das auch viel schneller,
holt unsere Gesundheit aus dem Keller,
lässt Luft an den Kopf und an das Hirn,
die Frische, die müsst Ihr doch alle spür´n.
Wir spinnen eine bisschen, das befreit,
geniert Euch nicht, Ihr lieben Leut´
und die Zeche zahlen, das lassen wir bleiben,
ich lass mir den Fasching auf Rezept verschreiben.
Und Leute jetzt, ob Mann, ob Frau,
rufen wir alle, ein dreifaches WfB helau – helau – helau !

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